Unternehmensbesteuerung in der Schweiz: Ein umfassender Leitfaden

Die Unternehmensbesteuerung in der Schweiz zählt zu den attraktivsten der Welt. Mit tiefen Gewinnsteuersätzen, einem vorteilhaften Steuersystem und stabilen Rahmenbedingungen lockt die Schweiz Unternehmen aus aller Welt an. Dieser Leitfaden gibt einen detaillierten Überblick über das Schweizer Steuersystem für Unternehmen.

Gewinnsteuer auf Bundesebene

Die direkte Bundessteuer auf den Gewinn beträgt 8.5% des Reingewinns nach Steuern. Das entspricht einer effektiven Belastung von etwa 7.8% auf den Gewinn vor Steuern. Die Bundessteuer ist für alle Unternehmen in der Schweiz einheitlich – unabhängig vom Kanton.

Kantonale und kommunale Gewinnsteuern

Die kantonalen und kommunalen Gewinnsteuern variieren stark. Die tiefsten Gesamtsteuersätze (Bund + Kanton + Gemeinde) finden sich in den Kantonen Zug (ca. 11.9%), Luzern (ca. 12.3%) und Nidwalden (ca. 12.7%). Die höchsten Sätze gelten in Genf (ca. 14.0%), Bern (ca. 21.6%) und Basel-Stadt (ca. 22.0%).

Kapitalsteuer und Verrechnungssteuer

Neben der Gewinnsteuer erheben die Kantone eine Kapitalsteuer auf das Eigenkapital. Der Satz beträgt je nach Kanton 0.001% bis 0.5%. Die Verrechnungssteuer von 35% wird auf Dividenden und bestimmte Zinszahlungen erhoben. Sie kann von den Aktionären zurückgefordert oder mit der Steuerschuld verrechnet werden.

Mehrwertsteuer (MWST)

Der Normalsatz der Mehrwertsteuer beträgt in der Schweiz 8.1%. Der reduzierte Satz für Lebensmittel, Bücher und Medikamente liegt bei 2.6%. Für Beherbergungsleistungen gilt ein Spezialsatz von 3.7%. Unternehmen mit einem Umsatz unter CHF 100’000 sind von der MWST befreit.

Steuerliche Vorteile für Unternehmen

  • Patentbox: Reduzierte Besteuerung von Einkünften aus Patenten und ähnlichen Rechten
  • Forschungs- und Entwicklungsabzüge: Zusätzliche Abzüge von bis zu 150% für F&E-Ausgaben
  • Step-up: Steuerfreie Aufwertung stiller Reserven bei Zuzug in die Schweiz
  • Beteiligungsabzug: Teilweise Steuerbefreiung für Dividenden und Kapitalgewinne aus Beteiligungen
  • Verlustverrechnung: Verluste können mit zukünftigen Gewinnen verrechnet werden (7 Jahre)

Empfehlung: Die Wahl des Kantons ist für Unternehmen entscheidend. Eine professionelle Steuerberatung hilft, die optimale Standortwahl zu treffen und von kantonalen Steuererleichterungen zu profitieren.

Säule 3a in der Schweiz: Der vollständige Ratgeber zur privaten Vorsorge

Die Säule 3a ist die gebundene private Vorsorge in der Schweiz und eines der effektivsten Steuersparinstrumente. Wer regelmässig in die Säule 3a einzahlt, profitiert nicht nur von Steuervorteilen, sondern baut auch ein Vermögen für die Altersvorsorge auf. Hier erfährst du alles über die Säule 3a.

Wie viel kannst du einzahlen?

Die maximalen Einzahlungen in die Säule 3a sind gesetzlich begrenzt:

  • Mit Pensionskasse (BVG): CHF 7’056 pro Jahr (Stand 2025)
  • Ohne Pensionskasse: 20% des Erwerbseinkommens, max. CHF 35’280 pro Jahr
  • Selbstständige: Bis zu CHF 35’280 pro Jahr (20% des Einkommens)

Steuervorteile der Säule 3a

Alle Einzahlungen in die Säule 3a können vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Bei einem Grenzsteuersatz von 30% und dem Maximalbetrag von CHF 7’056 sparst du jährlich über CHF 2’100 Steuern. Das angesparte Kapital muss bei Bezug versteuert werden – allerdings zu einem reduzierten Satz und getrennt vom übrigen Einkommen.

Anlagestrategie für die Säule 3a

Moderne Säule-3a-Lösungen bieten verschiedene Anlageoptionen:

  • Spar-/Zinskonto: Sicher, aber tiefe Zinsen (0.5–1.5%) – ideal für kurze Anlagehorizonte
  • Fondsgebundene Lösungen: Höheres Renditepotenzial, aber auch höheres Risiko
  • ETF-Strategien: Breit diversifiziert, tiefe Kosten – optimal für lange Anlagehorizonte
  • Versicherungslösungen: Kombination aus Sparen und Risikoschutz

Bezug der Säule 3a

Das Kapital der Säule 3a kannst du frühestens 5 Jahre vor dem ordentlichen AHV-Rentenalter beziehen. Möglich ist auch ein Vorbezug für Wohneigentum (WEF) oder bei Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit. Bei Wegzug ins Ausland kannst du das Guthaben ebenfalls beziehen – das ist steuerlich jedoch oft nachteilig.

Tipp: Eröffne mehrere Säule-3a-Konten bei verschiedenen Banken. So kannst du das Kapital gestaffelt beziehen und die Steuerprogression optimieren. Pro Konto ist der Bezug nämlich getrennt möglich.

Erbschaftssteuer und Vererben in der Schweiz: Ein vollständiger Leitfaden

Das Thema Erbschaftssteuer und Vererben in der Schweiz ist komplex und kantonal sehr unterschiedlich geregelt. Dieser Leitfaden hilft dir, die Grundlagen zu verstehen, Steuern zu sparen und dein Vermögen optimal weiterzugeben.

Grundlagen des Erbrechts in der Schweiz

Das Schweizer Erbrecht unterscheidet zwischen gesetzlicher Erbfolge und Verfügungsfreiheit. Die gesetzlichen Erben sind in erster Linie die Nachkommen (Kinder, Enkel), der Ehepartner oder eingetragene Partner sowie die Eltern. Durch ein Testament oder einen Erbvertrag kannst du von der gesetzlichen Erbfolge abweichen, wobei die Pflichtteile der Nachkommen und des Ehepartners geschützt sind.

Erbschaftssteuer nach Kantonen

Die Erbschaftssteuer wird in der Schweiz auf kantonaler Ebene erhoben – der Bund erhebt keine Erbschaftssteuer. Die Sätze und Freibeträge variieren stark:

  • Keine Erbschaftssteuer: In den Kantonen Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Luzern, Uri, Zug, Appenzell Innerrhoden und Thurgau für direkte Nachkommen
  • Tiefe Sätze: Zürich, Aargau, St. Gallen (1–7% für entfernte Verwandte)
  • Hohe Sätze: Genf, Waadt, Neuenburg, Jura (bis zu 40–50% für Nicht-Verwandte)

Steueroptimierte Nachlassplanung

Es gibt mehrere Strategien, um Erbschaftssteuern zu minimieren:

  • Schenkungen zu Lebzeiten: In vielen Kantonen sind Schenkungen steuerfrei oder günstiger als Erbschaften
  • Ehegattenprivileg: In den meisten Kantonen sind Erbschaften an Ehepartner steuerfrei
  • Wohnsitzverlegung: Ein Umzug in einen steuergünstigen Kanton vor dem Erbfall
  • Unternehmensnachfolge: Oft reduzierte Steuersätze für Betriebsübergaben
  • Versicherungslösungen: Lebensversicherungen können ausserhalb des Nachlasses an Begünstigte ausgezahlt werden

Wichtig: Eine frühzeitige Nachlassplanung ist entscheidend. Testamente und Erbverträge sollten von einer Fachperson erstellt werden – das verhindert spätere Streitigkeiten und Steuerfallen.

Steuern in der Schweiz für Expats: Der vollständige Leitfaden

Die Schweiz ist bekannt für ihr attraktives Steuersystem – besonders für Expats und internationale Fachkräfte. Doch das Steuersystem unterscheidet sich grundlegend von anderen Ländern. In diesem Guide erfährst du alles über die Besteuerung in der Schweiz als ausländischer Arbeitnehmer.

Quellensteuer vs. Ordentliche Steuer

Als Expat wirst du in den ersten Jahren in der Schweiz in der Regel an der Quelle besteuert. Das bedeutet, die Steuer wird direkt vom Lohn abgezogen – ähnlich wie in vielen anderen Ländern. Nach einigen Jahren oder bei bestimmten Voraussetzungen (z.B. Heirat mit einem Schweizer) wechselst du zur ordentlichen Steuererklärung.

Steuersystem: Bund, Kanton, Gemeinde

Die Schweiz hat einen Föderalismus in Steuersachen: Du zahlst Steuern auf drei Ebenen – an den Bund, den Kanton und die Gemeinde. Je nach Wohnort variiert die Steuerbelastung erheblich. Kantone wie Zug, Schwyz oder Nidwalden haben die tiefsten Steuersätze, während Genf, Bern und Basel zu den teuersten gehören.

Steuerliche Vorteile für Expats

  • Vermögenssteuer: Im internationalen Vergleich tief, viele Kantone haben Freibeträge
  • Kapitalgewinne: Private Kapitalgewinne aus Wertschriftenverkäufen sind steuerfrei
  • Pauschalbesteuerung: Für vermögende Ausländer ohne Erwerbstätigkeit möglich (in vielen Kantonen jedoch abgeschafft)
  • Säule 3a-Abzüge: Reduzieren dein steuerbares Einkommen

Steuererklärung in der Schweiz

Die Steuererklärung wird einmal jährlich eingereicht. Das Jahr wird in zwei Steuerperioden unterteilt: Die Staatssteuer wird für das vergangene Jahr erhoben, die direkte Bundessteuer für das aktuelle Jahr. Die Fristen variieren je nach Kanton – in der Regel hast du bis März/April des Folgejahres Zeit.

Wichtig für Expats: Informiere dich bei der Zuzugssteuerbehörde über deine spezifische Situation. Die Steuerregeln für den Zuzug können kompliziert sein und professionelle Beratung lohnt sich.

HILFE ICH ERBE – Teil 1 der Artikel Serie

Ich persönlich habe mein Depot bereits so strukturiert, dass eine faire Verteilung jederzeit möglich wäre. Und du solltest das auch tun – ganz egal, wie gross oder klein dein Vermögen ist

In einer Zeit, in der das Leben unvorhersehbar ist, habe ich gelernt, dass Voraussicht der Schlüssel zu Harmonie in der Familie ist. Als jemand, der sein Vermögen sorgfältig aufgebaut hat, habe ich mein Depot – also mein Portfolio aus Aktien, Obligationen und anderen Anlagen – so strukturiert, dass eine faire Verteilung bei Erbschaft jederzeit möglich wäre. Das Thema „Wie faire Verteilung bei Erbschaft“ beschäftigt viele Schweizer und Schweizerinnen, denn das Erbrecht in der Schweiz bietet zwar klare Regeln, aber ohne Planung kann es zu Konflikten kommen. In diesem Fachartikel erkläre ich, warum es essenziell ist, dein Vermögen unabhängig von seiner Grösse vorzubereiten, und gebe praktische Tipps, basierend auf dem Schweizer Erbrecht. Ob du ein kleines Sparkonto oder ein umfangreiches Depot hast: Eine faire Verteilung schützt nicht nur deine Erben, sondern minimiert auch Steuern und Streitigkeiten.

Grundlagen des Erbrechts in der Schweiz: Was du wissen musst

Das Schweizer Erbrecht ist im Zivilgesetzbuch (ZGB) geregelt, speziell ab Artikel 457. Es zielt darauf ab, eine ausgewogene Verteilung des Nachlasses zu gewährleisten, wobei Pflichtteile für nahe Verwandte geschützt sind. Seit der Revision am 1. Januar 2023 hast du mehr Freiheit bei der Gestaltung deines Testaments. Früher waren die Pflichtteile höher, nun beträgt der Pflichtteil für Kinder nur noch die Hälfte ihres gesetzlichen Erbteils, was 50% des Nachlasses ausmacht. Der Ehepartner oder der eingetragene Partner hat einen Pflichtteil von der Hälfte des gesetzlichen Erbteils, was oft 50% entspricht.

Ohne Testament oder Erbvertrag folgt die Verteilung der gesetzlichen Erbfolge: Zuerst erben die Abkömmlinge (Kinder, Enkel) und der überlebende Ehepartner. Wenn keine Kinder vorhanden sind, gehen die Eltern oder Geschwister ran. Das Ziel der Reform war, moderne Familienstrukturen zu berücksichtigen – Patchwork-Familien, Alleinerziehende oder kinderlose Paare – und mehr Flexibilität bei der Vermögensverteilung zu ermöglichen. Bei der Frage „Wie faire Verteilung bei Erbschaft“ ist es entscheidend, zu verstehen, dass der freie Teil des Nachlasses (bis zu 50%) dir erlaubt, Begünstigte wie Partner, Freunde oder Organisationen zu bedenken, ohne die Pflichtteile zu verletzen.

Ein wichtiger Aspekt ist die Gütertrennung oder Errungenschaftsbeteiligung in der Ehe. Beim Tod eines Ehepartners wird das Vermögen zuerst nach Güterrecht aufgeteilt, bevor das Erbrecht greift. In der Errungenschaftsbeteiligung, dem Standardgüterstand, gehört das Errungene während der Ehe beiden, während Eigengut (z.B. Erbschaften) separat bleibt. Das kann die faire Verteilung komplizieren, wenn nicht klar dokumentiert.

Warum eine faire Verteilung bei Erbschaft so wichtig ist – auch in der Schweiz

In der Schweiz werden jährlich Milliarden vererbt, geschätzt auf rund 90 Milliarden Franken pro Jahr. Doch ohne Planung enden viele Erbschaften in Streit: Geschwister streiten um Immobilien, Kinder fühlen sich benachteiligt, oder Steuern fressen Teile des Vermögens auf. Eine faire Verteilung bei Erbschaft verhindert das. Sie sorgt für Harmonie, respektiert deine Wünsche und optimiert steuerlich. Besonders in einer wohlhabenden Gesellschaft wie der Schweiz, wo Vermögen oft in Depots, Immobilien und Vorsorgekonten steckt, ist Voraussicht Gold wert.

Denke allein nur schon an die emotionale Belastung: Nach einem Todesfall müssen Erben den Nachlass teilen, oft unter Trauer. Wenn dein Depot nicht strukturiert ist, kann das zu Ungleichheiten führen – z.B. wenn Aktienwerte schwanken oder ein Kind das Haus übernimmt, ohne andere auszuzahlen. Faire Verteilung bedeutet, dass jeder Erbe gleichwertig bedacht wird, unter Berücksichtigung von Bedürfnissen und Vorleistungen. Und ja, das gilt für jedes Vermögen: Auch bei kleinen Summen kann Ungleichheit zu langjährigen Familienkonflikten führen.

Steuerlich ist es entscheidend: Die Schweiz hat keine bundesweite Erbschaftssteuer, aber kantonal geregelt. In Kantonen wie Schwyz und Obwalden gibt es gar keine, in anderen bis zu 50% für Nichtverwandte. Eine faire Strukturierung minimiert Belastungen.

Erbschaftssteuer in der Schweiz: Kantonale Unterschiede und Optimierungstipps

Die Erbschaftssteuer wird in der Schweiz von den Kantonen erhoben, nicht vom Bund. Nur Schwyz und Obwalden verzichten komplett darauf. In den meisten Kantonen sind Ehepartner und direkte Nachkommen (Kinder, Enkel) von der Steuer befreit oder haben hohe Freibeträge – z.B. in Zürich bis 2 Millionen Franken für Kinder. Für Geschwister oder Nichtverwandte können Sätze bis 40-50% anfallen, progressiv je nach Vermögenshöhe.

KantonSteuersatz für KinderSteuersatz für NichtverwandteFreibetrag für Kinder
Zürich0%Bis 36%Bis 2 Mio. CHF
Basel-Stadt0%Bis 50%Unbegrenzt
Genf0%Bis 26%Unbegrenzt
Schwyz0% (keine Steuer)0%–
Obwalden0% (keine Steuer)0%–

(Daten basierend auf kantonalen Regelungen, Stand Jahr 2025.)

Bei der Frage „Wie faire Verteilung bei Erbschaft“ spielt die Steuerplanung eine Rolle. Schenkungen zu Lebzeiten können Steuern vermeiden, da viele Kantone Schenkungssteuern ähnlich handhaben, aber mit Freibeträgen. Wichtig: Schenkungen müssen bei der Erbteilung ausgeglichen werden (Ausgleichspflicht). Um fair zu bleiben, dokumentiere alles.

Wie du dein Depot für eine faire Verteilung strukturierst

Ich habe mein Depot diversifiziert: Aktien, Obligationen, ETFs und Immobilienanteile, aufgeteilt in klare Portionen pro Erbe. Das ermöglicht eine einfache Verteilung ohne Verkaufszwang. Hier Tipps, wie du das machst:

  1. Inventur deines Vermögens: Liste alles auf – Depot, Immobilien, 3a-Säule, Bankkonten. Bewerte es regelmässig.
  2. Testament oder Erbvertrag erstellen: Ein handschriftliches Testament reicht, aber ein notarieller Erbvertrag ist sicherer für Paare. Definiere, wer was bekommt, unter Einhaltung der Pflichtteile.
  3. Depot aufteilen: Teile dein Depot in gleiche Teile. Beispiel: Bei zwei Kindern je 50% in separaten Subdepots. Bei Erbschaft können Aktien übertragen werden, ohne Steuern auf unrealisierte Gewinne.
  4. Schenkungen und Erbvorbezug: Übertrage Teile zu Lebzeiten, z.B. Aktienpakete. Das reduziert den Nachlass und Steuern, aber achte auf Ausgleich.
  5. Steueroptimierung: Wähle steuergünstige Kantone für den Wohnsitz oder plane Schenkungen in Tranchen.
  6. Professionelle Hilfe: Konsultiere einen Notar oder Finanzberater. In der Schweiz helfen Institutionen wie UBS oder VZ VermögensZentrum bei Nachfolgeplanung.

Was tun bei geerbtem Depot?

Bei geerbten Depots: Übertrage sie steuerneutral, aber prüfe Vollmachten.

Praktische Fallbeispiele zur fairen Verteilung

Stell dir vor: Ein Vater mit zwei Kindern hat ein Depot von 500.000 CHF (Aktien 50%, Obligationen 50%). Ohne Planung teilen sie gleich, aber ein Kind will Aktien verkaufen, das andere behalten – Konflikt!

Mit Struktur: Jeder bekommt identische Portfolios.

Ein weiteres Beispiel: Eine kinderlose Witwe schenkt zu Lebzeiten an Nichten, um Steuern zu sparen. Bei Tod bleibt der Rest fair verteilt.

In Patchwork-Familien: Durch Erbvertrag den Partner begünstigen, ohne Stiefkinder zu benachteiligen.

Häufige Fehler vermeiden und weitere Tipps

Vermeide: Kein Testament (gesetzliche Folge dominiert), unklare Schenkungen (Ausgleichspflicht ignoriert) oder Steuerfallen.

Tipps: Aktualisiere dein Testament alle 5 Jahre, involviere die Familie in Diskussionen, nutze digitale Tools für Nachlassanalyse.

Für Grenzgänger: Beachte internationales Recht, z.B. mit Deutschland.

Schluss: Handle jetzt für eine faire Zukunft

Ich habe mein Depot strukturiert, um faire Verteilung bei Erbschaft zu gewährleisten – und du solltest das auch tun. Egal wie gross oder klein dein Vermögen ist: Es schützt deine Liebsten. Starte mit einer Inventur und suche Beratung. So hinterlässt du nicht nur Geld, sondern Frieden für die Nachkommen.

Disclaimer:

Dieser Beitrag dient ausschliesslich der Information und stellt keine Rechtsberatung, Steuerberatung, Finanzberatung o.ä. dar. Die enthaltenen Analysen / Aussagen und Einschätzungen basieren auf gründlicher Recherche, ersetzen jedoch nicht die individuelle Beurteilung durch Fachleute. Die Entwicklung der Finanzmärkte wird von zahlreichen, teils unvorhersehbaren Faktoren beeinflusst. Investitionen in Aktien, Kryptowährungen und andere Finanzprodukte sind mit Risiken verbunden, einschliesslich eines möglichen Kapitalverlusts.
Do your own DD!

Der Eintritt in das Berufsleben ist eine spannende Zeit voller neuer Herausforderungen und Möglichkeiten. Neben der Karriereentwicklung ist es jedoch auch wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema Finanzen auseinanderzusetzen. In diesem Blogartikel werden wir 20 wichtige Tipps rund um Finanzen für Berufseinsteiger vorstellen, um ihnen dabei zu helfen, eine solide finanzielle Grundlage zu schaffen und ihre Zukunft erfolgreich zu gestalten.

1. Erstellen Sie ein Budget:

Legen Sie ein monatliches Budget fest, um einen Überblick über Ihre Einnahmen und Ausgaben zu erhalten. Dies hilft Ihnen, Ihre Finanzen besser zu kontrollieren und Ihre Ziele zu erreichen.

2. Schuldenmanagement:

Falls Sie Schulden haben, erstellen Sie einen Plan zur Rückzahlung und priorisieren Sie die Schulden mit den höchsten Zinsen.

3. Notfallfonds, Notgroschen, Notfallplan bzw. Ersparnisse für den Notfall

Bauen Sie einen Notfallfonds auf, der drei bis sechs Monate Ihrer Lebenshaltungskosten abdeckt. Dies gibt Ihnen finanzielle Sicherheit für unvorhergesehene Ausgaben oder Einkommensverluste.

4. Altersvorsorge

Beginnen Sie frühzeitig mit der Altersvorsorge und nutzen Sie betriebliche Altersvorsorgepläne oder private Rentenkonten, um für Ihre Zukunft vorzusorgen.

5. Weiterbildung ist das A und O. Bilden Sie sich weiter:

Investieren Sie in Ihre berufliche Weiterbildung, um Ihre Karrierechancen zu verbessern und langfristig ein höheres Einkommen zu erzielen.

6. Versicherungen

Überprüfen Sie Ihre Versicherungsbedürfnisse und stellen Sie sicher, dass Sie ausreichend versichert sind, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Haftpflicht und Berufsunfähigkeit.

7. Steuern

Informieren Sie sich über Ihre steuerlichen Verpflichtungen und nutzen Sie alle legalen Möglichkeiten, um Steuern zu sparen, wie beispielsweise die Nutzung von steuerlichen Vergünstigungen und Abzügen. Konsultieren Sie einen Steuerberater, um sicherzustellen, dass Sie alle möglichen Steuervorteile nutzen.

8. Finanzielle Ziele setzen

Definieren Sie langfristige und kurzfristige finanzielle Ziele. Dies kann den Kauf eines Eigenheims, den Aufbau eines Investmentportfolios oder die Gründung eines eigenen Unternehmens umfassen. Setzen Sie sich realistische Ziele und entwickeln Sie einen Plan, um diese zu erreichen.

9. Investieren lernen bzw. mit regelmässigen Investments starten:

Informieren Sie sich über verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Investmentfonds und Immobilien. Lernen Sie die Grundlagen des Investierens, um Ihr Geld langfristig zu vermehren. Berücksichtigen Sie dabei immer Ihre Risikotoleranz und investieren Sie nur in das, was Sie verstehen.

10. Diversifizierung

Streuen Sie Ihr Investmentportfolio, um das Risiko zu minimieren. Investieren Sie nicht alles in eine Anlageklasse oder ein einzelnes Unternehmen. Verteilen Sie Ihr Geld auf verschiedene Anlagen, um potenzielle Verluste auszugleichen.

11. Finanzielle Bildung

Nehmen Sie sich Zeit, um Ihr Wissen über Finanzen zu erweitern. Lesen Sie Bücher, nehmen Sie an Seminaren oder Online-Kursen teil und informieren Sie sich über aktuelle Finanzthemen. Je mehr Sie über Finanzen wissen, desto besser können Sie Ihre eigenen Entscheidungen treffen.

12. Versicherungen überprüfen:

Überprüfen Sie Ihre Versicherungsbedürfnisse regelmäßig und stellen Sie sicher, dass Sie ausreichend versichert sind. Überlegen Sie, ob Sie eine Krankenversicherung, eine Haftpflichtversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung benötigen. Vergleichen Sie die verschiedenen Angebote und wählen Sie die Versicherungen aus, die Ihren Bedürfnissen am besten entsprechen.

13. Sparen für grosse Anschaffungen:

Wenn Sie große Anschaffungen wie ein Auto oder eine Wohnung planen, ist es ratsam, dafür zu sparen anstatt Kredite aufzunehmen.

14. Investieren in die eigene Bildung – egal ob Sprachen lernen oder Allgemein Wissen verbessern:

Nutzen Sie die Möglichkeit, in Ihre berufliche Weiterbildung zu investieren, um Ihre Fähigkeiten und Kenntnisse zu erweitern und Ihre Karrierechancen zu verbessern.

15. Aufbau einer guten Kreditgeschichte:

Beginnen Sie frühzeitig damit, eine gute, gesunde finanzielle Basis bzw. gute Kreditgeschichte aufzubauen, indem Sie Ihre Rechnungen pünktlich bezahlen und Ihre Schulden verantwortungsvoll verwalten. Eine gute Kreditgeschichte ist wichtig für zukünftige Kredite oder Finanzierungen.

16. Vermeiden Sie Impulskäufe:

Denken Sie vor dem Kauf gründlich darüber nach, ob Sie das Produkt wirklich brauchen und ob es in Ihr Budget passt. Vermeiden Sie unnötige Ausgaben und setzen Sie Prioritäten.

Die meisten oder alle Impulskäufe sind unnötig und nur unnötige Verschwendung Ihrer Geld-Ressourcen.

17. Vergleichen Sie Preise:

Bevor Sie einen grösseren Kauf tätigen, vergleichen Sie die Preise und suchen Sie nach den besten Angeboten. Dies kann Ihnen helfen, Geld zu sparen und bessere Entscheidungen zu treffen.

18. Verhandeln Sie Ihr Gehalt:

Seien Sie mutig und verhandeln Sie Ihr Gehalt, wenn Sie in einen neuen Job einsteigen oder eine Gehaltserhöhung anstreben. Informieren Sie sich über den Marktwert Ihrer Fähigkeiten und argumentieren Sie überzeugend für eine angemessene Bezahlung.

19. Automatisieren Sie Ihre Finanzen:

Richten Sie automatische Überweisungen ein, um regelmäßig Geld auf ein Sparkonto oder eine Investition zu überweisen. Dies hilft Ihnen, konsequent zu sparen und Ihre finanziellen Ziele zu erreichen.

20. Planen Sie langfristig:

Denken Sie langfristig und setzen Sie sich finanzielle Ziele für die Zukunft. Überlegen Sie, wie Sie für den Ruhestand vorsorgen, ein Eigenheim kaufen oder eine Familie gründen können. Erstellen Sie einen Plan und arbeiten Sie kontinuierlich daran, Ihre finanziellen Ziele zu erreichen.

+++ zwei weitere Tipps als BONUS +++

21. Investieren Sie frühzeitig:

Je früher Sie mit dem Investieren beginnen, desto mehr Zeit haben Sie, um Ihr Geld wachsen zu lassen. Informieren Sie sich über verschiedene Anlageoptionen wie Aktien, Investmentfonds oder ETFs und starten Sie mit kleinen Beträgen.

22. Nutzen Sie Arbeitgeberleistungen:

Informieren Sie sich über die verschiedenen Leistungen, die Ihr Arbeitgeber anbietet, wie zum Beispiel eine betriebliche Altersvorsorge oder Krankenversicherung. Nutzen Sie diese Leistungen, um Ihre finanzielle Situation zu verbessern.