Ein Schweizer Bankkonto eröffnen: Anleitung für Expats und Neubürger

Die Eröffnung eines Bankkontos in der Schweiz ist für viele Expats und Neuzuzüger einer der ersten Schritte nach der Ankunft. Die Schweizer Banken gehören zu den renommiertesten der Welt – doch die Anforderungen haben sich in den letzten Jahren verschärft. Hier erfährst du, wie du vorgehen musst.

Welche Kontoarten gibt es?

  • Privatkonto: Für den täglichen Zahlungsverkehr, mit Debitkarte (Maestro/Visa Debit)
  • Sparkonto: Für Ersparnisse mit etwas höheren Zinsen (aktuell 0.5%–1.5%)
  • Freizügigkeitskonto (Säule 3a): Für die private Altersvorsorge mit Steuervorteilen
  • Depotkonto (Wertschriften): Für Aktien-, ETF- und Fonds-Investitionen
  • Firmenkonto: Für Selbstständige und Unternehmen

Voraussetzungen für die Kontoeröffnung

Als Expat benötigst du in der Regel:

  1. Einen gültigen Pass oder eine ID
  2. Eine Aufenthaltsbewilligung (Ausweis B, C oder L)
  3. Den Nachweis deines Wohnsitzes in der Schweiz (Mietvertrag oder Anmeldung)
  4. Eine Sozialversicherungsnummer (AHV-Nummer)
  5. Bei manchen Banken: Einkommensnachweis oder Arbeitsvertrag

Die besten Banken für Expats

  • UBS und Credit Suisse (jetzt UBS): Die grössten Schweizer Banken, ideal für vermögende Privatkunden
  • Zürcher Kantonalbank (ZKB): Hervorragend für Privatpersonen mit vielen Filialen
  • PostFinance: Einfache Kontoeröffnung, ideal für den täglichen Zahlungsverkehr
  • Neobanken (Yuh, Neon, Revolut): Moderne, günstige Alternativen mit App-Fokus
  • Raiffeisen: Genossenschaftlich organisiert, stark in ländlichen Gebieten

Tipp: Vergleiche die Kontoführungsgebühren. Während viele Kantonalbanken Gratiskonten anbieten, verlangen Grossbanken oft monatliche Gebühren von CHF 5–20. Neobanken sind meist komplett kostenlos.